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Präsentation und Standort Damit die Stufen gut zur Geltung kommen und für die Zukunft sicher untergebracht sind, ist eine gewisse Ordnung nötig. Um Beschädigungen zu verhindern sollten die Stufen nicht zu eng beisammen stehen. Der Standort sollte trocken und nicht direkt dem Sonnenlicht (UV-Strahlen) ausgesetzt sein.
Vitrine mit Glasböden und Beleuchtung
Vitrinen können die
wertvollen Mineralien vor Staub und Fingern schützen. Stehen Stufen in Vitrinen, ist beim Einsatz von Halogenspots Vorsicht geboten. Diese werden oft sehr heiß und können zu Rissen in den Kristallen führen. Abhilfe schaft man in dem die Vitrinen nur kurzzeitig beleuchtet werden und der Abstand von der Lampe zur Stufe möglichst groß ist. Staubdichte Vitrinen, wie sie in manchen Museen zu finden sind, kommen für die meisten Sammler nicht in Frage. Sie sind einfach zu teuer. Behelfen kann man sich aber mit den günstigeren Vitrinen aus dem Angebot einiger Möbelhäuser. Diese können nachträglich mit selbstklebenden Dichtungen abdichtet werden. Sind die Böden der neuen Vitrinen aus Holz, lohnt der Gang zum örtlichen Glasermeister. Oft haben die Glasereibetriebe gebrauchte, ausgebaute 8mm-Scheiben stehen. Mit etwas Verhandlungsgeschick bekommt man diese günstig zugeschnitten und an den Schnittkanten poliert. Hierzu ist zu beachten das zerkratzte Scheiben schneller brechen und daher ungeeignet sind. Sind die Stufen in Schubfächern untergebracht, wird man von solchen Sorgen verschont. Dafür leidet allerdings die Präsentation der hübschen Stücke.
Manche Sammler basteln sich ihre Holzsockel selber und kleben ihre Stufen dann mit Heißkleber fest. Ob der Heißkleber tatsächlich keinen Schaden anrichtet, ist zu bezweifeln. Er hat aber auch einen klaren Vorteil gegenüber dem gebräuchlichen Kitt. Auch nach Jahren fängt er nicht an zu stinken wie manche Kittsorten und er lässt sich unter kaltem Leitungswasser ganz leicht entfernen. Wie man es auch macht, jede Stufe sollte an einer unauffälligen Stelle mit einer Nummer versehen werden und vor der Stufe oder auch darunter sollte sich das entsprechende Etikett befinden.
Pappschachteln und Acrylglaskästchen werden von unterschiedlichen Händlern auf Börsen und in Internetshops angeboten. Doch aus patentrechtlichen Gründen hat jeder Hersteller sein eigenes System mit eigenen Design. Innerhalb dieser Produktreihe können die Schachteln bzw. Acrylglaskästchen gut miteinander kombiniert werden. Zu den Produkten der anderen Hersteller sind sie aber fast nie kompatibel. Wechselt man den Hersteller passen die neuen Behältnisse nicht zu den Alten. Ich habe mich vor Jahren für das System Jousi-Box entschieden. Aus heutiger Sicht ein Fehler. Die Dosen aus Finnland sind oft teurer als vergleichbare und haben einen entscheidenden Mangel: Der Steg am Boden ist deutlich zu schmal. Bei schweren Stücken kann es passieren das der Boden aus dem Deckel rutscht und die Stufe auf den Fußboden landet. So muß man fast alle größeren Schachteln mit Klebeband sichern und wie lange das hält weiß ja auch niemand.
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(c) Frank Kuznik |
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