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Gerinne

Von Hand getriebenes Gerinne in der Stollensohle.

Von Hand getriebenes Gerinne in der Stollensohle.

Das Gerinne

Eine Möglichkeit um das anfallende Grubenwasser in geringen Mengen relativ einfach und kostengünstig aus der Grube zu bekommen war das Gerinne. Es wurde von den Bergleuten in Handarbeit in den Fels geschlagen.

In Richtung Mundloch bzw. Lösungsstollen mußte ein Gerinne leichtes Gefälle besitzen. So lief das Wasser von allein ab und der Einsatz einer teuren Wasserkunst war nicht nötig.

Reichte ein Gerinne jedoch nicht aus, konnte die zur Wasserlösung gedachte Strecke höher aufgefahren werden als für das Befahren nötig war. Danach wurde über der Streckensohle ein Trettwerk eingesetzt welches die Bergleute zum Ein.- und Ausfahren nutzen. So behielten Sie trockenes Schuhwerk und das Grubenwasser rauschte unter ihnen hindurch. Der über dem Trettwerk befindliche Teil der Strecke wurde natürlich auch zur Bewetterung genutzt. Durch den Einbau des Trettwerkes wurde viel Geld eingespart da die Strecken vielseitig genutzt werden konnten und man nicht mehrere Strecken auffahren mußte.

 

 

 

 

(c) Frank Kuznik

 

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